Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene

Reiten ist für die meisten keine Funsportart für eine kurze Saison, sondern oft ein lebenslanges Hobby, das man auch in höherem Alter noch ausüben kann. Auch ist es möglich, das Reiten mit fortgeschrittenen Jahren noch zu erlernen. Allerdings sollte man ein Mindestmaß an körperlicher Fitness und Beweglichkeit mitbringen. Denn Reiten ist nun einmal mehr, als sich nur vom Pferd tragen zu lassen.
Der Wastlhof bietet Reitunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene - damit das Reiten auch wirklich Spaß macht.

Die erste Reitstunde an der Longe

In den meisten Reitschulen beginnen Anfänger an der so genannten Longe. Das heißt: Der Reitlehrer steht in der Mitte und das Pferd mit dem Reitschüler läuft in einem Kreis an einer langen Leine um ihn herum. Dabei bestimmt der Reitlehrer, wie schnell und in welcher Gangart das Pferd läuft, so dass der Reitschüler sich nur auf seine eigene Balance und seine Bewegungen konzentriert. Beim ersten Aufsteigen hilft der Reitlehrer und erklärt, wie es richtig geht. Dann werden die Steigbügel in der richtigen Länge verschnallt und dem Schüler meist noch eine Möglichkeit zum Festhalten gezeigt – in der Regel ist das ein Riemen, der vorne am Sattel angebracht ist.

Das erste Mal allein auf dem Pferd

Wer nach den ersten Reitstunden an der Longe eine gewisse Sattelfestigkeit erlangt, das so genannte Leichttraben schon als Bewegungsablauf verinnerlicht und auch schon Galopp einmal ausprobiert hat, für den ist es an der Zeit, ohne Longe auf dem Pferd zu sitzen und alleine zu reiten.
Jetzt gilt es die Dinge, die der Reitlehrer an der Longe erklärt hat, in der Reitstunde umzusetzen. Das geschieht zum Beispiel in einer Gruppe, in der man – zunächst einmal hinter anderen – mitreitet. Hierbei wird der Reitlehrer weiterhin korrigieren und die Hilfen erklären – auch wenn das Pferd in der Regel schon weitgehend selbständig der Gruppe folgt.

Übung macht den Meister

„Reiten lernt man nur durch Reiten“ ist eine alte Aussage, die viel Wahrheit enthält. Nur wenn man regelmäßig übt, kann man die notwendigen Bewegungsabläufe erlernen und gezielt auf das Pferd einwirken. Auch wenn in der Abteilung, in der man hintereinander herreitet, reiterliche Fehler noch nicht so auffallen, so ist es doch das Ziel, das Pferd so reiten zu können, wie man möchte.

Daher wird in der Reitstunde auch immer wieder an Aufgaben gearbeitet, die der Reiter mit seinem Pferd alleine ausführen muss. Bei kleineren Gruppen erfolgt dann auch schnell das Durcheinanderreiten, bei dem man außer das eigene Pferd zu reiten auch noch auf die Mitreiter achten muss. Dazu gehört an diesem Punkt auch das Wissen über die sogenannten Bahnfiguren und die daraus resultierenden Regeln für die gemeinsame Nutzung der Reitbahn.

Beim Reiten lernt man nie aus

Man lernt nie aus - immer gibt es noch etwas, das man besser machen kann. Hilfreich ist auch eine vielseitige Ausbildung: Geländeritte, kleine Sprünge, Sitzschulung an der Longe – die Möglichkeiten sind vielfältig. Auch ein häufiger Pferdewechsel ist hilfreich, um ein routinierter Reiter zu werden, der sich auf die unterschiedlichen Pferdetypen einstellen kann.

Ein guter Reitlehrer wird immer dafür Sorge tragen, seinem Reitschüler das geeignete Pferd zu geben. Anfangs das brave Schulpferd, das auch Reiterfehler großzügig verzeiht, später das besser ausgebildete Pferd, das eine gute Hilfengebung erwartet. Manch einer entdeckt auch eine andere Reitweise für sich – nach einer soliden Basisausbildung ist eigentlich alles möglich.

Hufschlagfiguren

Was man in der Reitstunde auf jeden Fall braucht, sind die Bahnfiguren, auch Hufschlagfiguren genannt. Der Zweck ist, dass das Pferd lernen soll besser auf die Hilfen des Reiters zu achten. Zudem sind Bahnfiguren auch Übungen für den Reiter, der so lernt, sein Pferd richtig zu lenken.

Mann braucht sich nicht entmutigen zu lassen, wenn man anfangs Mühe damit hat, die Hufschlagfiguren korrekt zu reiten. Gerade Schulpferde machen bei Anfängern nicht immer das, was sie sollen. Sie versuchen, ihre Reiter auszutricksen und zu mogeln. Für den Schüler gilt: Versuche trotzdem, die Bahnfiguren so exakt wie möglich zu reiten, denn nur so erfüllen sie auch ihren Zweck.

In dem viele Bahnfiguren geritten werden und immer wieder die Hand (d. h. die Richtung) gewechselt wird, bekommt man sein Pferd geschmeidig und aufmerksam. Temperamentvolle Pferde werden ruhiger, faule Pferde fleißiger - und alle werden besser auf die Hilfen achten, wenn sie so beschäftigt werden. Monotones Rundenreiten bringt Pferde entweder auf dumme Gedanken oder lässt sie die Stunde ohne jede Motivation schlurfend hinter sich bringen. Auch Pferde können sich langweilen!

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