Zuwachs im Wastlhof-Reitstall

Es musste ein klingender Name her, für ein besonderes Pferd. Denn seit den Weihnachtstagen dürfen wir AMIRA bei uns begrüßen.
AMIRA – das heißt im Persischen “Prinzessin” – und genau das ist die 8-jährige Zuchtstute auch.

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Unsere Amira mit Daisy, Hannes
und dem stolzen Besitzer Matthias

Ein ruhiges Wesen ist sie,
die gefuchste Stute mit der netten weißen Blesse.
Sie wurde bereits gefahren und geritten – ist daher ein absolut liebes und braves Kinderpferd.

Seit zirka 3 Wochen ist und frisst sie jetzt bei uns – das Welsh B Pony genießt die schönen Seiten des Lebens – sie hat sich schon super eingelebt.

 

Allerdings hat Amira noch ein paar Pfunde zu viel auf der Hüfte, doch ein wenig Winterspeck hat noch keinem geschadet. Reitlehrerin Evelyne meint: “Im Moment ist sie noch etwas dick, doch bis zum Sommer ist Amira dann rank und schlank und voller Tatendrang!”
Kein Wunder, denn heute bei winterlichen Bedingungen und Neuschnee sind unsere Pferde schon voller Energie auf dem Außenreitplatz umhergetollt.

Und mitten drin – AMIRA – den sie ist jetzt auch ein echtes Wastlhofpferdchen.

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Evelynes TIPP : Pferdeerziehung – Pferde lernen durch Belohnung

 

Evelyne unsere Pferdeflüsterin

Die Sommerferien rücken näher und Groß und Klein freuen sich bereits auf die schönsten Wochen im Jahr. Im Reitstall geht es jetzt schon wieder ordentlich rund. Um immer einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten trainieren und lernen unsere Pferde von und mit unseren Reitlehrern.
Heute erklärt uns Reitlehrerin Evelyne wie man Pferde am besten erzieht:

Auch Pferde lernen durch Belohnung

Wenn Mensch und Tier harmonieren sollen, kommt man nicht um ein wenig Erziehungsarbeit herum. Egal, ob das Pferd zum Longieren, Springreiten oder für Turniere ausgebildet wird, muss es lernen, seinen Reiter als „Chef“ zu akzeptieren.

Pferde lernen am besten durch positive Verstärkung, also durch Belohnung. Jedes erwünschte Verhalten sollte daher zunächst gelobt werden. Vor allem, wenn das Pferd etwas Neues lernen soll oder sich in einer fremden, ungewohnten Situation wieder findet, braucht es viel Lob und Zuwendung. Eine Belohnung motiviert und bestärkt das Pferd in seinem Verhalten.

Weil Pferde ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis haben, ist es wichtig, dass die Belohnung immer unmittelbar nachher erfolgt, sonst können sie Verhalten und Lob nicht miteinander verknüpfen. Sehr zu empfehlen sind auch freundliche Worte wie „braaav“ oder Streicheleinheiten. Am wirksamsten ist aber immer noch die Gabe von Leckerlis. Jeder Reiter sollte daher immer genügend gesunde Leckerlis griffbereit haben, um sein Pferd bei korrektem Verhalten zu belohnen.

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Winterfell adé bei den Pferden vom Wastlhof

Reiten Hotel Wastlhof Niederau

Hallo liebe Gäste! Ich bin’s wieder – euer Wastl!!

Ich habe wieder eine interessante Geschichte für euch, heute vom Reiterhof:
Jetzt zum Frühlingsbeginn bin ich gerne in der Koppel bei meinen vierbeinigen Freunden. Dabei habe ich letztens entdeckt, dass die Pferde nun ein anderes Fell haben als noch vor kurzem. Ich habe natürlich sofort unsere Reitlehrerin Evelyne gefragt warum das so ist – zum Glück ist sie sehr erfahren und hat mir gleich erklärt, dass die Pferde ein spezielles Winterfell haben –  wusstet ihr das schon ?! Weil mich das sehr interessiert habe ich mir alles genau von ihr erklären lassen:        

„Pferde passen sich der Witterung an. Dies geschieht z.B., in dem sie ein Winterfell bilden. Dichte, weiche Haare schützen das Pferd vor Kälte und Nässe. Pferde, die oft draußen sind oder im Offenstall leben, beginnen mit der Winterfell-Produktion je nach Temperatur bereits ca. Ende September. Bei Stallpferden hingegen, welche oft kaum der natürlichen Witterung ausgesetzt sind, kann es auch vorkommen, dass gar kein Winterfell entwickelt wird und sie immer ihr Sommerfell behalten.
Wir Menschen sollen das Winterfell beim Putzen nicht als natürlichen Feind ansehen und es mit allen Mitteln und stundenlangem Striegeln entfernen wollen. Schmutz und Verkrustungen sollten natürlich entfernt werden, jedoch erweist man dem Pferd den größeren Dienst, wenn man das Winterfell möglichst nicht dünner macht. Denn schließlich reagiert das Pferd nur auf die äußeren Umstände. Die Natur regelt bei gesunden Pferden die Bildung und die Dichte des Felles, ohne das der Mensch hier eingreifen muss“, erzählt Evelyne stolz.   

„Weiters…“ fuhr sie fort „…sollte man unbedingt beachten, dass Pferde mit Winterfell bei der täglichen Arbeit schneller schwitzen und es auch länger dauert, bis sie wieder trocken sind. Dies erfordert längeres Trockenreiten oder -putzen. Eventuell muss man das Pferd eindecken, bis es komplett trocken ist und dann erst wieder auf die Weide stellen. Stallpferde sollten im kalten Winter nicht ohne Decke ihren Freigang genießen, weil ihnen der natürliche Schutz, das Winterfell, fehlt.“ 

Evelyne erklärte mir auch, dass es auch Menschen gibt, die das genau anders herum sehen: „Aus Angst, dass sich das Pferd verkühlt, wenn es mit dem Winterfell schwitzt und nicht trocken wird, scheren sie es komplett und decken das Pferd bei Bedarf ein. Dies ist meiner Meinung nach ein Eingriff in die Natur, der eigentlich nicht notwendig ist, denn ein Pferd hat ein funktionierendes System zur Erhaltung der Körpertemperatur“.

Nun war sie voll in ihrem Element, nahm ihr Lieblingspferd Latino am Halfter und sagte stolz: „Wir meinen, dass nur natürliche Pferde auch wirklich gesunde und zufriedene Pferde sind!“  

„Das Abstoßen des Winterfelles im Frühling kann einige Wochen dauern. Wir Menschen können den Prozess durch intensiveres Putzen unterstützen.
Und genau das muss ich jetzt noch machen, lieber Wastl, damit dann ein kurzes und glänzendes Sommerfell hervor kommt, welches das Pferd bei hohen Temperaturen nicht unnötig belastet. Es freut mich sehr, dass du mich wieder einmal besucht hast!“ 

Der Ausflug zum Reithof war wieder sehr lehrreich und unterhaltend, vielleicht kommt ihr ja vorbei zu einem Reiturlaub in den Wastlhof und lasst euch von Evelyne selbst spannende Geschichten erzählen und es würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen über unsere Lieblinge mit mir austauscht.

Bis bald – Eurer Wastl

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Reiten im Winter

Pferde im SchneeUnseren Pferden können Schnee und Kälte nichts anhaben. Ganz im Gegenteil, sie sind richtig “aufgedreht”, man möchte sie fast schon mit kleinen Kindern beim Anblick der ersten Schneeflocken vergleichen. Jedenfalls: wir reiten auch im Winter !
Vielleicht probieren sie es einfach mal aus.

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